
"Sehr geehrte Damen und Herren,
der Sinn des Karfreitages ist unter anderem, all der Opfer zu gedenken, die
sich für Freiheit und Demokratie aus ihrem christlichen Glauben heraus so
eingesetzt haben, wie es ihnen ihr Glaube ausdrücklich befiehlt.
Wir haben jetzt eine Ausstellung- erst in Gera dann in Altenburg -die dieses
Motiv des Widerstandes in den Vordergrund rückt:politisch zu handeln. Auch
gegen eien Obrigkeit, die unter allen Umständen verbrecherisch an der Macht
bleiben will.
Dr. Edmund Käbisch hat promoviert zu dem Thema "Jugend und Gebet".Das war
für mich Anlaß genug, mich mit ihm zusammenzutun, um
seine Ausstellung "Die Bibel -Trostbuch und politisches Manifest in zwei
deutschen Diktaturen" in Gera -Amthordurchgang 9 zu befürworten und bedanke
mich bei Herrn Karbstein als Vorsitzendem des Vereins, der die GEDENKSTÄTTE
TORHAUS (des ehemaligen Gefängnisses) trägt.
Seit Anfang März ist sie dort zu sehen, wo Matthias Domaschke ums Leben
gekommen ist, nach dem auch eine Straße in Jena benannt worden ist
-damals nicht ohne eine eindrückliche Erinnerung zum Thema Opfer von Prof.
Klaus-Peter Hertzsch.
Die Ausstellung kommt nach Ostern nach Altenburg und wird dort am 16.April
19.30 im Rahmen von "Kunst in der Klinik" in der Psychiatrie(Zeitzer
Straße)eröffnet.
Zu den uns wichtigen Höhepunkten gehört je eine BIBELARBEIT.
Zwischen den Dokumenten des geistigen Terrors, der Repression und der
Unterdrückung -zwischen den Zeiten und ihren schrecklichen Kulissen eines
bösen Spiels und Traums für viele- wollen wir Euch-Sie herzlich einladen,
die Bibel nicht nur auszuweisen als Trostbuch und Manifest, sondern sie
weiter zu befragen nach Vergangenheit und Zukunft und Hilfe für die
Gegenwart.Unter dem Arbeitsthema:"Und sie wissen nicht, was sie tun?"
Mitten in Gera, wo in den Hungerstreik getreten worden ist, um das Torhaus
des Gefängnisses als Ort der Erinnerung zu behalten:
AMTHOR-DURCHGANG 9 -
KARFREITAG 19.30 Uhr.
Die Methode soll sein die des Bibelteilens. Wir hoffen auf gute Impulse von
Euch, von Ihnen. Dr. Käbisch und ich übernehmen die Verantwortung für diesen
Abend.
Sowohl Herr Käbisch wie auch ich sind selber Betroffene.
Bringen sie doch ihre Freunde mit oder geben Sie das Anliegen weiter, wenn
Sie nicht kommen können oder wollen.Dankschön.
In Altenburg wird die Bibelarbeit eine pfingstliche sein. Angefragt ist die
Klinikseelsorgerin und ihr Mann.
Mit guten Wünschen für eine gesegnete Osterzeit
Michael Wohlfarth, eebt-Ostth."

Meine erste Pfarrstelle Thonhausen

Meine letzte Dienstkirche Brüderkriche zu Altenburg

Abitur mit „Doktorhut“ 2025, Gründung in der Jahrtausendwende Birgit Kriesche und Familie und Michael Wohlfarth mit Familie und vielen Anderen voll Spott und Hohn, Lob und Tadel und BEGEISTERUNG!







Abschliessende Bemerkung heute am Kar-Dienstag, dem 1.April 2026, von Müggelheim aus, einem Berliner Dorf am äussersten südöstlichen Zipfel der Millionenmetropole, in der sich meine Großeltern Friedrich Arter und Theodora Dilloo kennen und lieben gelernt haben, um dann in die weite Welt hinaus zu ziehen.
Partner in Gera: AMTHOR-Gedenkstätte, Gefängnis in der NS-Zeit und in der DDR, die Nachfolgezeitung der VOLKSWACHT, SED-Leitorgan des Bezirkes, jetzt Ostthüringer Zeitung, Stadtbibliothek. Dank an den OB, der uns unterstützt hat. Dank an das Otto-Dix-Haus.
Michael Wohlfarth,
Pfarrer in Altenburg (1988-2007), Gründer und Leiter der Altenburger Akademie und Gründungshelfer der Ökumenischen Akademie Gera – nach dem Weggang von Pfarrer Gunnar Berndsen und seiner Ehefrau Renate Elmenreich Übernahme und Zusammenführung, Ansätze zur Bildung eines ostthüringischen Bildlungsvereines.