Noch ein Erlebnis des Autors von „Oliver – eine Berichterstattung“, – siebenunddreissig Jahre später

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Du weißt noch wie es ist.

Du fährst diagonal in Richtung Süden, wie in der kleinen DDR. Von Berlin-Ost, sogar Süd-Ost nach Leipzig, lieferst den Gast ab, weil es dort eine Feier gibt. Aber sie gibt es auch noch viel weiter, über die Saale, über die Werra. Die Elbe hatten wir längst. Sie ist vergleichsweise nah.

Du gibst Dich gelassen und zischst die Bahnen in weiß und Asphalt zum Hermsdorfer Kreuz, um dann nach rechts der untergehenden Sonne entgegen zu fahren. Du sieht sie:DAS SINNBILD.DIE LEUCHTENBURG.

Jena mit dem rötlich strahlenden Gipfel, den Schiller besingt, mein Vater mir nahe gebracht hat. Meine Mutter geliebt, Goethe war nicht so ihr s, sagte sie immer.

Vorher Stadtroda. Eben Thüringen. Es fängt mit Klosterlausnitz an.

Wir biegen nicht ab, nicht nach Kahla, nicht zu Hans oder Ina Seidel oder sonst noch jemandem aus dieser Literaturfamilie.

Eben, Jena auch nicht, sondern fahren durch diesen Luxustunnel, Schmuckstück wegen der Vogelarten, die nun unbehelligt brüten können, wo die Bahn früher entlang führte. Dann Apolda, Weimar, Erfurt. Jetzt aufgepasst, Abbiege SÜDWEST. Thüringer Wald. Ilmenau. Meiningen.

Da kommen sie.

Die Wälder.

Auf dich zu.

Noch sind es Kiefern wie im flachen Land.

Tiefland sagte mir ein Nachbar in Berlin eines Tages, als ich von Flachland sprach, weil ich ja aus diesem Land komme: Thüringen. Es erinnerte ihn wohl zu sehr an Flachzange.

Berge, Höhen, auf und ab, Tunnel, erst die kleinen, in die du hineinfährst und zu Beginn schon das Licht am Ende siehst. Ach, ja, Arnstadt zur rechten, wo der große Bach – nicht nur in Leipzig – an der Orgel saß. Aber wir lassen das jetzt und werden bald auf der Höhe sein bei Ilmenau und immer wieder staunen, wenn wir in das Tunnelsystem kommen, viel schlichter als der Tunnel durch die Jenaer Kalkberge. Mit Inbrunst und Glauben gebaut für die neue Zeit.

Die schönen Berichte des Durchbruchs und der Begegnung der Bergarbeiter, die sogar von Gottesdiensten und Andacht berichten zum Dank, dass nichts passiert ist, was die Freude trübt. Sie fallen mir ein, jetzt beim Schreiben dieses Berichtes. Und auch die Zustimmung zu dem Landesvater, dem ersten frei gewählten Ministerpräsidenten dieses Landes, der wusste, das Thüringen eine Durchgangsland ist. Das wollen wir nicht verschweigen, wenn wir mit km 80 versäumen, wie früher über die Berge zu fahren bei untergehender und aufgehender Sonne, dem Ziel entgegen, wenn wir eines hatten. Aber dafür Zeit gewinnen und die Wirtschaft florieren soll. Nun sind wir wohl ähnlich der Bundesrepublik Deutschland, diesem Wirtschaftswunderland und den dazugehörigen Problemen auf höchster Ebene.

Da wird THÜRINGER WALD angezeigt, die Gaststätte an der Bahn, an der wir so oft schon gehalten haben, um auszuruhen; die Berge zu sehen wenigstens, bevor wir weiterfahren in der Erinnerung an Kindheit und Jugend. Ich weiterfahre, allein. Diesmal nicht zu zweit, weil wir zwei Geburtstagskinder an einem Tag beschenken wollen.

Stützerbach, nein diesmal nicht. Fast jedes Mal: nicht. Diese Dörfer mit den Schieferdächern. Nein wir wollen nach Meiningen und abkürzen. Nach einer Tasse Kaffee mit Marmorkuchen fahren wir in die Kammlagen hinein und bewundern die Leistung der Ingenieure. Hier und überall in der Welt, wo sie ihre Bauten vollführen. Das ist schon bemerkenswert. Das wollen wir auch nicht verschweigen.

Obwohl wir über Schmiedefeld, Stützerbach, Ilmenau, Martinroda, Geraberg, Oberhof viel zu sagen hätten, müssen wir weiter zum Südhang des Waldes mit seinen Buchen und dem fränkischen Dialekt, Suhl, Meiningen.

DIE RHÖN. GETRENNT VOM THÜRINGER WALD DURCH DEN FLUSS DIE WERRA. Dort feiern sie und warten auf Gäste, die noch kommen werden. Dort gibt es ein Treffen zwischen den Schwaben und uns.

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Das war die Hinfahrt: erst Berlin – Leipzig mit meiner Frau, die in ihrer Heimatstadt feiern möchte.

Ich weiter.

Immer weiter nach Süden.

Westen und Süd-Westen, bis wir in die Theaterstadt Meiningen kommen mit den märchenhaften Bauten, nicht so ganz wirklich. Keine Industrie. Der Himmel nachts so klar und durchsichtig, dass Du die Sterne siehst wie sonst nirgends auf der Welt. In unser kleinen Welt. Wie bei HEIDI MIT DEM ÖHI.

„Die zweit-stillste Gegend in Deutschland“, sagt mein Sohn, als ich schwärme nach der Nacht auf dem Dorf STEPFERSHAUSEN, ein Rhöndorf.

Neben der Kirche.

Im Pfarrhaus.

Fast noch Vorrhön.

Einsame Gegend.

„Der Herzog von Meiningen wollte keine Industrie“.

„Fast ein wenig bayerisch“, denke ich.

Schade, dass es nur ein Abstecher war in s Thüringische, in den Wald, so weit, bis in die Rhön. Wir mussten uns teilen, damit wir den Enkelinnen gratulieren können. Einmal nicht nur APP u.s.w.. Obwohl: Brief geht auch, vielleicht sogar ein Gedichtband mit einem Gedicht über das märchenhafte Meiningen im Gegensatz zu dem nüchternen Berlin.

Jetzt Verabschiedung von den anderen Großeltern und der Familie, schon am Abend von denen, die früh aufstehen müssen wegen der Schule und des Berufes. Es war nur eine Stipp -Visite.

Ich bin durch Thüringen gefahren, so wie ich es kenne, nach der Wahl in Sachsen-Anhalt.

An einem Montag diesen Jahres. Zurück am Dienstagvormittag.

Nach dem Tunnelsystem wieder die A 4 in Richtung Dresden gegen Mittag: Hinweis HEICHELHEIM KLOSSZENTRUM.

Leider erst nach Weimar, dieser Aufsteller.

Das Buchenwalddenkmal war schon zu sehen gewesen.

Aber es kommt noch einmal zurück. Und zwar viel näher. Wenn du nämlich dem Ratgeber folgst und keine weiteren Hinweisschilder entdeckst, denen du folgen kannst, rufst du in Leipzig an und bittest das Geburtstagskind dort, dir zu helfen. „Ja, du kannst weiterfahren, stell den Navi auf HEICHELHEIM“.

Ich hatte den korrekten Namen des Ortes vergessen.

Also zurück auf der Landstraße in Richtung Weimar. Goethe, Schiller und Herder. Schöne kleine Stadt. Die Goethebäume am Laufsteg. Meine Dienstzeit. Das Geburtstagskind aus Leipzig, die mir Auskunft gab, studiert hier an der Kunsthochschule BAUHAUSUNI.

Wie oft bin ich die Straße zum Ettersberg gefahren. Damals tief im Sozialismus mit Karl und Maggy und Kathrin, ihrer Tochter. Im Trabant. „LEVELY CAR!“ Ja, ja, bequem, sogar im Trabant, haben sie es sich gemacht von der Lutheren University in Geetysbourg, wo alljährlich die letzte Schlacht wiederholt wird zwischen den Südstaaten und den Jankis im gelobten Land.

ML gleich Martin Luther, nicht Marxismus-Leninismus, wie bei uns damals. Karl war der ML- Macker, was die Ideologie anging. Die Theologie. Die Lutherische, damit es ja keinen Etikettenschwindel gibt. Die ganze Gruppe am Eingangstor war 50 Mann/Frau stark in allen Farben. Mit ihnen sind wir auf die Aschefelder, damals noch alles sehr DDR- grau, viel passender als jetzt, finde ich.

Am 8.August, dem Tag des Abwurfs der ersten Atombombe durch die USA.

Das haben sie mir gesagt, als ich mich schämen wollte. Und, dass so viele Ehen der Farbigen geschieden werden wegen der Sklaverei, wo es keinerlei Rücksicht gab wegen der christlichen Ehe.

Das hat mir sehr, sehr, geholfen.

Ohne etwas zu relativieren.

Einmal wollte ich mitfahren als Kreis-Jugendpfarrer der Superintendentur Schmölln. Sie haben mich nicht gelassen, weil es eine Jugend-Weihe-Fahrt war. Da hatte ich nichts zu suchen. Das war die allgegenwärtige Toleranz der SED in den späten Jahren. Da wurden sie regelrecht böse.

„Aber wegen Paul Schneider?“

„Kommt nicht in Frage.“

„Sie Thälmann /Jugendweihe, ich Paul Schneider.“

„Nein, Nein, nein, nein“.

Es waren die gleichen Vierzehnjährigen. Mädchen und Jungen.

Alles Lüge.

Ich weiß noch wie Karl gegen eine Rote Losung sprang, die so gut geklungen hat.

Er ist nicht darauf herein gefallen, der kritische Amerikaner. Der lutherische Theologe. Wir waren tagelang mit ihm im Sozialismus unterwegs und ich habe ein wenig englisch gelernt.

Musste. Er und Maggy mochten uns.

Kathi weinte, als die Dorfjungs sie unbedingt mit zur Disco schleppen wollten.

Ja, dann noch einmal nach 1989 mit der Schule, die ich gegründet habe mit Inge Matuszak uns Birgit Kriesche und anderen. Da war schon alles nicht mehr so grau. Da gab es Cafe vor den Toren. – Da kann ich doch auch jetzt weiter fahren nach 37 Jahren Zusammenbruch der DDR und über 80 Jahren Ende des 2. Weltkrieges oder auch nicht, denn der Krieg hat wieder angefangen im Osten Europas. Es ist noch gar nichts zu Ende.

Das Mahnmal an der Kreuzung genügt mir? Ich weiß, dass ich links abbiegen muss auf dem Scheitelpunkt, wo es zu den Aschefeldern geht, zu den Öfen wie aus dem finstersten Märchen.

Aber jetzt will ich Kloß essen.

Einmal war ich wirklich privat dort oben. Bei den Toren.

Mein Vater im Krankenhaus in Weimar.

Mein Besuch da oben vorher war mir eine Pflicht.

Wie eine Fürbitte. Ein Dankgebet.

Sicher können viele von Buchenwald erzählen, von den Öfen wie aus dem bösen Märchen mit der Hexe. Von den Spekulationen Stalin, Thälmann, Ulbricht und so weiter.

Ich beteilige mich nicht daran, weil ich bei Karl und Maggy gelernt habe, der Imperialismus fängt im Bett an.

Und der Rassisimus?

Wer lässt wen nicht gelten?

Ich bin schuld.

Du bist schuld.

Wir sind schuld.

Was willst du.

Heichelheim unterhalb des Ettersberg bei Weimar, Ettersberg ist mit angegeben auf dem Suchzettel des NAVI.

Wie kann man da Klos essen?

Ich fahre jetzt das zweite Mal dahin. Das erste mal war meine Frau dabei und wir wollten unbedingt mit den Enkeln noch einmal dort hin.

Jetzt fahre ich alleine und mir fällt ein, wie erschrocken ich war, als ich bei der Rückfahrt Buchenwald erkannt habe. Direkt darunter gelegen HEICHELSHEIM und mir fällt ein, dass es sein kann, dass die kräftigen Bauernsöhne die Wächter waren.

Heichelsheim

So ein schönes thüringisches Dorf in der Kirchenwüste um Weimar. Kirchenwüste?- „Weil Goethe den Bauern abgewöhnt hat in die Kirche zu gehen“.

Das war eine wohl mehr oder weniger ironisch gemeinte Rede der Amtsträger. So wurden die evangelischen Pfarrer der Landeskirchen und anderes kirchliches Personal von den Räten der Kreise in den Bezirken der DDR benannt.

Andererseits weiß ich von einem Pfarrer in dieser Wüste, dass er sehr gelobt wurde von seinen Bauern, weil er Ostern so klar predigte, dass sie ihm glaubten. Weil: „Der glaubt selber daran!“

Aber auch schlimme Geschichten aus dieser DDR-Kirchengeschichte weiß ich, die ich hier nicht wiedergeben möchte. So viel Verzweiflung und Einsamkeit bei den Amtsbrüdern. Schwestern gab es noch nicht so viele.

Jetzt aber Kloß. Da präsentiert sie schon, die LPG Bäuerin in frohen Farben das kostbare Gut. Ihren Schatz. Klöße aus Thüringen, Heichelheim unterhalb des Ettersberges mit dem Buchenwald. An der meterhohen Esse das farbenfrohe Bild aufgemacht. Wie man sich ein Hausfrau in Thüringen vorstellt. Immer noch. Sonst wäre es nicht da. Der Markt schwindelt nicht. Platz für den Volkswagen. Früher standen hier Wartburgs, Trabanten, Moskwitschs. Die Terasse überdacht. Die Sonne prall, wo kein Schatten ist. Ich gehe hinein in die Essensausgabe mit vieln Tischen, Stühlen. In der Tiefe eine Artikelshow aus dem Bunten Thüringischen. Alles was mit Kloß zusammenhängt.- Bücher, Bilder, Kalender, Spielsachen. Devotionalien der besonderen einmaligen Art. Du musst nur Hunger haben nach der köstlichsten Speise der Welt. Mir ging es so. Ich kann sie ja sogar selber machen: Die weiße Stärke ausgepresst, der Kartoffelbrei, die gerösteten Semmelwürfel. Der Takt, den Du nicht vergessen darfst. Es ist eine Kunst. Mindestens ein Handwerk. Und was ist Handwerk ohne Kunst. Kartoffeln, die Folge von Kolonisierung, vorher nur Weizen, Gerste, Bier, Roggen Klee u.s.w. Ein Lied für die Kartoffel. Natürlich fällt mir Preußen ein und Berlin und der König, der sie öffentlich gegessen hat, die Kartoffel, damit sein Volk nicht Hunger leiden muss und lernt sich gesund zu ernähren. Kartoffelbilder schmücken auch die Außenfassade der Kloß-Fabrik, die die Waren herstellt, die du überall kaufen kannst in den Superläden der Republik und international. Erdapfel ist ein schöner süddeutscher Ausdruck für diese Frucht der Mutter Erde.

Kartoffellesen beim Bauern und danach, wenn er es zulässt und barmherzig war den Flüchtlingsfrauen gegenüber, die auf ihre Männer warteten, weil sie immer noch nicht aus dem Krieg zurück gekommen waren und gefangen gehalten wurden von den Siegermächten. Russische Gefangenschaft. Geflüchtet die Frauen vor dem Krieg, vor der roten Armee in Ost-Preußen, Schlesien, Pommern und Ostbrandenburg.

Ich stelle mich an und übersehe das Tablett für den Teller mit den Klößen aus Heichelheim und dem Wein aus Bad Sulza und dem Gulasch aus Oberweißbach. Thüringischer geht es kaum. Nur fragen darfst du nicht. Da bist du dumm und gehörst nicht hier her. Du darfst nicht charmant sein als Einzelgänger. Du darfst keinen Flirt beginnen mit der Kassiererin und vor allen Dingen darfst du nicht fragen: „Welchen Wein empfehlen Sie?“ Dabei war meine Frage nicht gespielt,weil ich es wirklich nicht wußte, welchen Wein man zu Klößen in diesem Dorf Heichelheim trinkt.

Doch eher Bier in der Regel.

„Wir sind nicht dazu da, Ihnen Weine zu empfehlen!“, schreit es um die Ecke, nein, aus der Chef-Kombüse.

„Na, doch, sie ist doch eine Kellnerin und freut sich auf Kunden, die sie fragen und sie weiß es“.

„Ist es nicht so?“

“Ich bin keine Kellnerin.“

Flintenweib, Russenweib. „AfD-Wählerin“, tuschelten wir zu Hause nach diesem Vorfall.

„Die wollte die Obhut spielen, die sie hat“.

„Sie war die Beschützerin“.

Das Dreiergespräch geht weiter:“Sie haben aber eine strenge Chefin?“

„Sie ist eine gute Chefin!“ antwortet die womöglich angeheuerte Studentin der Bauhaus-Uni und stellt mir den Saale-Wein aus Bad Sulza – halbtrocken haben wir nun ausgewählt – auf die Theke.

Tablet war nicht. Vergessen vor lauter Spannung.

„Streng ist immer gut“, versuchte ich die Kurve zu kriegen. „Das haben mir schon meine SchülerInnen in der Schule gesagt:„Flaschen wollen wir nicht!“

Die Chefin wusste nicht mehr, wie sie sich verhalten sollte. Sie sagte lieber nichts. Und ich war froh mit meine Klößen einen Tisch suchen zu können, später noch ein Tablet, damit der Rücktransport des schmutzigen Geschirrs ohne Zwischenrufe vonstatten gehen konnte.

Der Wein ging. Die Klöße waren klein, aber zu zweit und gut. Besser kaum als zu Hause,wenn ich sie selber mache – gelernt bei meiner Oma aus Thüringen.

Aber immer unerreicht die Qualität von ANNA, eine alte Stützerbacherin, die in der Folge im evangelischen Pfarrhaus der Dreieinigkeitskirche Stützerbach die Sonntagsklöße zelebrierte mit einer Energie, die kaum zu beschreiben ist.

Trotzig gegenüber meiner weißhaarigen Großmutter aus Landsberg an der Warthe. Liebevoll brandenburgisch Grossmuttchen genannt. Als Bürgermeistersfrau denunzierte sie die ThüringerInnen in dem Kleinstädtchen Pössneck samt Umgebung als unfromm, die nicht in die Kirche gehen, weil sie „KLIESSE“ kochen müssen für ihre Männer.

Trotzig trotz der Erzählung von einem Verwandten meines Vaters, einem Fabrikbesitzer in der Nähe von Saalfeld, der viel zu viel Klöße gegessen hat und dann die Beine wie ein Amerikaner auf den Tisch, oder Schreibtisch, gelegt hat. Das war noch das Harmloseste.

Klöße schmecken gut. Von ANNA wussten wir, dass der Thüringer Wald ein Notstandsgebiet war und die Leute bitter arm. Da haben sie Klöße gemacht. Billig und wunderbar.

Und überhaupt wird viel gestritten um diese Story, wer hat die besten Klöße. Wer hat sie erfunden: Meiningen? Ganz im Westen Thüringens? Jedenfalls gibt es das Kloß-Zentrum und ich empfehle nach gutem Wein zu fragen für das Essen – und dumme Antworten zu bekommen. Aber die Klöße sind so gut – wie immer. Selbst die Unfreundlichkeit allem Fremden gegenüber kann mir nicht den Appetit verderben.

Prost, Mahlzeit!

Veröffentlicht von famwohlfarthtonlinede

Jahrgang 44 Lieblingsbeschäftigung:Schreiben und Predigen.Sehnsuchtsort Ostsee. Wohnort Berlin, Heimat Thüringen. Wenn Du mir schreiben willst, bitte über michael.wohlfarth@t-online.de; https://kaparkona.blog; michael-wohlfarth.jimdo.com; michaelwohlfarth.wordpress.com

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