Hören und gehört werden!
Nimm und lies!
Psalm 27
poesis-mugel-mugel-mugel: Es geht um "Kunst als Mandat"Dietrich Bonhoeffer
Hören und gehört werden!
Nimm und lies!
Psalm 27
In tiefsten DDR- Zeiten gab es einen offiziellen Lehrertag. Da wurden zu Hause Würste in einen extra Beutel gepackt oder besonders schöne Blumen gebunden. Die Bauerngärten in Ost – Thüringen waren auch zu schön, als dass nicht alle Besucher stehen bleiben mussten um zu bewundern, was da wuchs.
Keiner stolperte einfach so in einen Vierseithof, sondern verharrte und bewunderte – und besprach.
Lehrertag.
Lehrerinnen, ein wichtiger Beruf.
Die Schulkinder überreichen zu Beginn der Stunde ihre Geschenke.
„Hoffentlich wird aus der 3 eine 2.“
Die Hoffnung ist berechtigt. Sie soll es ja auch immer geben.
So denken Eltern und Kinder, Großeltern und Enkelkinder.
Also ein Schelm, der Arges dabei denkt.
Wirklich.
Und Pfarrer – Tag? Den gab es offiziell nicht. Beileibe nicht. Niemals und nimmer.
Etwa auch Lehrer- Christenlehrer?
„Das wollen wir nicht.“
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Den gibt es auch heute nicht, wie es auch den Lehrertag natürlicher Weise nicht gibt.
Trotzdem könnte zum Hirtensonntag jemand auf die Idee kommen, dem Christenlehrer, dem Jungscharleiter – immer auch LEITERIN – an diesem Tag MISERICORDIAS DOMINI – eine besondere Freude zu machen, um sich zu bedanken dafür, dass er ein guter Leiter, eine gute Leiterin, ist und Dank sagen nicht nur dem Menschen gegenüber, der redlich und freudig seinen Beruf ausübt, sondern auch Gott gegenüber.
Nichts ist selbstverständlich.
Hirte. Pastor.
Hirtin. Pastorin.
„Soll ich meines Bruder Hüter sein?“
Ja, das sollen wir in Christi Namen.
Das können wir.
Ich wünsche allen, die Hirtin oder Hirte sein wollen, alles Gute – mich eingeschlossen – damit wirklich alles gut wird.
Amen.
Der erste Sonntag nach Ostern ist ein Taufsonntag. Taufe ohne Ostern ist unvorstellbar.
Wir taufen in den Tod Christi, damit wir mit ihm auferstehen zu neuem Leben (Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom).
Quasimodogeniti ist nicht wie sonst üblich der Anfang eines Psalms. Diesmal ist es ein Auszug aus einem Brief des Apostel Petrus: Wie die neugeborenen Kindlein sollen wir die Milch des Evangeliums trinken, damit wir wachsen im Glauben. Also die Getauften sind gemeint. Diejenigen, die Christen oder Christinnen geworden sind.
Petrus kennt die Gefahren. Er kennt die Gleichnisse Jesu. Vor allen Dingen das vom vierfachen Ackerfeld. Da gibt es den Weg, auf dem viel Samen zertreten wird. Oder die Vögle fressen ihn auf. Und er kann nicht aufgehen. Da gibt es die Dornenbüsche, unter die der Same fallen kann. Und er erstickt an diesem Ort. Und den Felsen gibt es. Dort verdorrt die schwache Pflanze. Es fehlt ihr der Boden. Und dann gibt es das gute Land. Dort geht der Same auf und bringt hundertfältige Frucht.
Diesmal vergleicht er die Neugetauften mit Säuglingen, die der Muttermilch bedürfen. Damit sie wachsen.
QUASIMODOGENITI.
Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gesegnete Osterzeit und Begegnungen mit Menschen, die Ihren Glauben stärken.
In der Nacht, als Jesus verraten war … der Beginn einer Predigt in einer evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde am Grün – Donnerstag in der Mitte Berlins.
Nahm er das Brot…
…und den Wein.
Brot und Wein, die uns heil machen wollen in unserer kranken Welt, die in Propaganda und Verlust der Mitte versinkt.
Wer ist denn die Mitte?
Das ist Christus, unser Herr und Heiland, mit dem wir leben und sterben wollen, so der Heidelberger Katechismus.
Der Sonntag heißt OCULI nach dem Psalm 25, Vers 15:
Meine Augen schauen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netz ziehen.
Es ist der 3. Sonntag in der Passionszeit.
Hier die Predigt, gehalten im 10.00 Uhr-Abendmahls-Gottesdienst in Berlin Müggelheim, Dorfkirche.
DER GLAUBE KOMMT AUS DEM HÖREN AUF GOTTES WORT. Gelernt in meinem ersten Konvent, Schmölln – Thonhausen von 1975 bis 1988 (Kreisjugendpfarrer von 1977 bis 1984).Begleitung durch den Staatsicherheitsdienst von Anfang an. Belegt durch die Leipziger Akte „Vermittler“. OPK-Operative Personenkontrolle, 500 Seiten,
mit freundlichen Grüßen
Margard und Michael Wohlfarth


Gestern Weltgebetstag der Frauen
Weisheit das Stichwort für die Gebete aus Taiwan

Unser Garten vor 10 Jahren


Unsere Liebe zu Rußland. Dort schaufel die Priester der Othodoxen Kirche nicht mehr ihr Grab. Mußten es schaufeln nach der Großen Sozialistischen Oktober Revolution. Dort scheinen die Kuppeln golden und die Kirchen werden nicht mehr umgestaltet in Pferdeställe und Lagerräume – wenn nicht Schlimmeres: Als Reservoir für Steine, wenn ich bauen will.
Bauen hieß auf deutsch in der Lutherzeit b a w – das ist: ICH BIN.
Unsere Dankbarkeit gegenüber diesem Land. Es hat Gorbatschow hervorgebracht mit seiner Larissa. Er hat zugestimmt, dass Deutschland wieder eine Nation wird. Ihm verdanken wir es: GORBI,GORBI – haben wir gerufen, damit nicht geschossen wird auf dem Leipziger Ring. Unserem MEIDAN im Herbst und im Frühjahr der Jahre 1989 und 1990.
Ihm ist versprochen worden, dass Rußland dadurch keinen Schaden nimmt.
Ich bin unter den Linden gewesen nach dem Tod der englischen Königin Elisabeth der II. als ich hörte: MICHAIL GORBATSCHOW ist eingeschlafen und die russische Botschaft hat ein Buch ausgelegt zum Kondolieren. Der Botschafter hat sich gefreut, dass so viel gekommen sind. Mir hat er einen Stuhl in seinem Palast angeboten bis ich an der Reihe war, mich an den Schreibtisch zu setzen mit dem riesigen sowjetischen Glasfenster vor Augen: DER KREML mit seinen Türmen und Kirchen. Dort habe ich mich bedankt bei MICHAEL GORBATSCHOW, ein Werkzeug Gottes für uns – wie manche Herrscher im Alten Testament.









Das erste Mal nach unserem Umzug nach Müggelheim, einem Wildschweindorf im äussersten Südosten Berlins, waren wir zu Sylvester 2007 am Brandenburger Tor.-An einem 3. Oktober sind wir dorthin gegangen und waren schwer beleidigt, wie man dort den Tag der Deutschen Einheit begeht. -Gefeiert? –
Auch an einem 1. Mai und an „Einem Tag für das Leben“. – Charli hebdo in den Farben der Trikolore haben wir dort gehört und gesehen.
Wutbürger?


Diese Bäume …sollen gefällt werden…in Deutschland… in Sachsen…Kreis Delitzsch…Gemeinde Rackwitz- Zschortau…Delitzscher Straße 16 …Kleingartenverein 1919 e.V. Zschortau …Weg 2 …Nummer 28…











…wegen der Kleingartenordnung.

1.
Die Ausstellung in der Alten Schule – erinnere ich mich – in dem Berliner Dorf Müggelheim, neulich.
Einem Dorf in der Mark Brandenburg damals.
Als es Napoleon nicht gefunden hat.
Als seine Soldaten ernährt werden mussten wie heute in der Ukraine, als die Truppen vorrückten.
Vor einem Jahr.
Die von Russland auf alle Fälle, weiß ich noch. Aus den offiziellen Medien, als der Krieg angeblich begann, besser: sich ausweitete außerhalb der Industrie im Osten des Landes.
Vor einem Jahr.
2.
Zu Hause die Bilder der Pröbstin. Auf Karten zum Verschreiben und Verschicken. Format Große Briefe.
3.
ZEICHENSTUNDE in der Wasserstadt. Im Ostteil der Stadt, hätte früher der RIAS verkündet, wenn er hetzte und über Köpenick sprach.
4.
Berlin. Berlin. Berlin. Friedensstadt?
Heute die Käßmanns und andere vor dem Brandenburger Tor.
Frieden schaffen ohne Waffen.
Gestern das Gegenteil: Waffen für den Frieden.
Der Frieden muss bewaffnet sein.
Wasser, Wasser, Wasser auf die Mühlen der Ströme.
Die Wasserfarbe ist Rot.
5.
Sie münden in den Don.
In das Asowsche Meer.
6.
Der Stille Don.
Die Kosaken.
Die Roten und die Weißen.
Die Bolschewiki und die Menschewiki.
Die Liebesgeschichten quer front und nicht quer sex.
Sie haben uns erschüttert.
Und jetzt?
7.
Lenin hat die Freikirchler geschützt, weil er die Aufklärung mochte und die USA liebte.
Und Russland hasste?
Und Chruschtschow?
Im Überschwang der Gefühle die Krim an Kiew?
Und die Schuhe wie Araber in die Hände und auf den Tisch.
Verachtung und Spott in der großen Stadt New York in seiner Schulbank:
UNO-Hauptquartier.
8.
Er war ja selber ein ukrainischer Bauer, der allzu gut wusste, was Stalin tat.
9.
Napoleon hat Müggelheim nicht gefunden als Ernährungsgrundlage für seine Soldaten.
Andere schon.
Wir den Mugel.
Die Grabstätte der Spreewanen.
Der herrliche Müggelberg und der herrliche Müggelsee haben es ihnen angetan.
Das Stromland zwischen Dahme und Spree.
Alle Seen sind Flüsse und alle Flüsse sind Seen.
Kein Stausee. Hier geht etwas ineinander über wie Wasserfarben.
Aquarell.







dass Anja den Preis bekommen und hochkarätig verdient hat. – Wer sonst? – Und ihr Mann gleich mit, der seit der Gründung der Schule mit Dr. Inge Tiez – Matuszak und Birgit Kriesche (1.Direktorin, zur Zeit Sabbatjahr) den sehr wichtigen Posten des Hausmeisters übernommen hat, den Aufbau der Bibliothek mit einer reichen Auswahl reformatorischer Schriften (Sponsoring: Protestanten – Verein Niederlande) durchgestanden hat, die Errichtung der großzügigen MENSA und – den ganz gewöhnlichen Schulalltag! – Auf dem Bild Herr Eberl, zuständig für alles, was Schule in der Mitteldeutschen Kirche angeht (mitteldeutsche Schulstiftung in der EKM) und die derzeitige Direktorin, Frau Sabine Ulrich, ehemals Leipzig.
Es ist der 2. Preis, den das Gymnasium in Bezug auf das christlich-jüdische Verhältnis bekommt. Der erste Preis war ein Filmpreis aus Bayern, der die alte jüdische Stadt Altenburg aufgespürt hat mit ihrem Gebetshaus ( Tiez-Matuszak, Historikerin, Deutschlehrerin, jetzt wohlverdienter Ruhestand).
Mit freundlichen Grüßen die Ehrenmitglieder im Vorstand des Fördervereins
Michael Wohlfarth, Gründerpfarrer der Schule (Altenburger Akademie – Arbeitsgemeinschaft Schule)
Margard Wohlfarth, Pfarrfrau: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht.
Und was er macht, das gerät wohl.“ (Psalm 1 – 3)
Dieser Psalmvorschlag ist zum Gründungsgebet der Schule geworden und der BAUM zu einem ihrer Symbole.
S. dazu „Rede vom Baum“ AUF DEM WEGE, epubli berlin. Die Rede wurde zur Eröffnungspredigt der Schule am 12.August 2001.
S. a. Internetauftritt Christliches Spalatingymnasium in Altenburg/ Thüringen.
Besonders die Tafeln zur Geschichte der Schule.






